Biodiversität erhalten & Überschuss einkochen

kostbarestadt

So kann jede*r Biodiversität in der Stadt sehen, erhalten, erhöhen:

  1. Gemeinsam mit NaturvermittlerInnen auf Entdeckungstour gehen
  2. Die essbare Stadtlandschaft durchstreifen
  3. Entlang leckerer Hecken, saftiger Bäume und bunter Wiesen die grüne Vielfalt der Stadt entdecken.
  4. Dabei mittels digitaler Landkarten die Standorte der öffentlichen Gemeingüter finden
  5. Nicht nur wertvolles Wissen über unseren Lebensraum sammeln sondern auch den Blick auf Pflanzen und deren Früchte schärfen
  6. Sorgfältig und verantwortungsvoll ernten – hier ein Link zum Mundräuber Handbuch
  7. Spuren hinterlassen und ála Hänsel und Gretel Bienenweide-Samen streuen

 

 

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So kann jede*r offene Einkoch-Sessions machen:

  1. Zeit und Lust haben. 1-2 Menschen finden, die das auch haben. Vielleicht auch ein Gefährt zum Transport. Date fixieren.
  2. Zum Mitmachen einladen („Komm zum Schnippeln, Kochen, Umrühren, Tratschen und a bissl zsamrama“) Die Info teilen und verbreiten.
  3. Am Tag davor (oder am gleichen Tag) z.b. den Markt abklappern und ein Zeitl vor Marktschluss nach Aussortiertem fragen. Oder z.b. zur Abwechslung mal den Biogrosshändler anklopfen (2 Wochen vorher)
    Regionales ist super – aber auch ein Dumpster-Schatz vom Supermarkt oder sonstwo ist recht. Überall Überfluss!
  4. Oder: noch schöner! Gemeinsam ernten und dann verkochen/einkochen! Während dem Kirschenpflücken kann man weitspucken oder beim Hollerstrauch ernten die Kinder mitbringen… Wo? Da zum Beispiel.
  5. Wo ist jetzt die Küche? Vielleicht sogar unterm Baum?… Mit dem Koch-Container von Andi Strauss (Kantine Strauss) kocht man im öffentlichen Raum besonders stilvoll ein.  Klimabündnis und OK besitzen solche. Bei dem vom Klimabündnis sind auch Schüsserl, Töpfe, Kochlöffel und die Induktions-Herde dabei.
    Die Kantine Strauss macht was her – aber es geht natürlich auch ohne. Einfach Strom und mobile Kochplatten besorgen.
  6. Oder im luft*raum fragen, ob und wann die Küche frei wäre… oder in der Küche am Graben
  7. Dann improvisieren, mit allem was so da ist, Grundausstattung Öl, Essig, Gewürze, fallweise frische Kräuter und Rahm, Kokosmilch o.ä. mitbringen. Gemeinsam überlegen, was man aus dem Gemüse+Obst-Sammelsurium kochen könnte und Grüppchen auflegen. Diskutieren, spekulieren, entscheiden, ausprobieren.
  8. Dann endlich kochen! Und kosten, und testen und sich nicht verbrennen 🙂 yeah! mmm!
  9. Genügend Brettln und Messer sollten da sein, Schöpfer, etc … und die Abwasch-Situation (Wasser ist ganz wichtig!) sollte man auch klären.
  10. Zum Einglasln empfiehlt sich natürlich, vorher schon ein bisschen Gläser dafür zu sammeln. Der Wunsch nach Gläsern ist ein Lauffeuer… einmal im Bekanntenkreis verbreitet, hört der Zustrom gleich gar nicht mehr auf.

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